Fernweh – Hilfe, holt mich aus meinem Alltag!

Die deutsche Sprache hat zwei Wörter die man auch in vielen anderen Sprachen kennt. Die Rede ist hier nicht von Kindergarten oder Lederhose, die Rede ist von den Worten ‘Wanderlust’ und ‘Fernweh’. Es ist schwierig diese Worte kurz zu erklären oder in eine andere Sprache zu übersetzen, den in diesen Worten steckt sehr viel. Fangen wir mit dem Wort Fernweh an. Fern steht kurz für die Ferne, also für jeden Ort der nicht in unserer Nähe ist, also auch für das Unbekannte und das Weite. Die Silbe weh hingegen steht für Schmerz. Fernweh beschreibt also ein Gefühl, genauer gesagt das Gefühl sich eingeengt zu fühlen und etwas neues zu entdecken. Das Gegenteil von Fernweh ist Heimweh, also die Sehsucht nach der Heimat. Wenn der Mensch Fernweh verspürt, dann packt ihn die Wanderlust, denn Wanderlust beschreibt das Gefühl direkt aufbrechen zu wollen, also direkt auf Reisen zu gehen. Beide Wörter werden dem Fürsten Pückler-Muskau zugeschrieben. Dierser verwendete das Wort in seinen vielgelesenen Reiseerzählungen ab 1835.

 

Das Wort schaut also auf eine lange Geschichte zurück und wird heute auch von den Medien noch gerne genutzt. Es gibt wohl kaum einen einfacheren Weg, um die Sehnsucht nach der Ferne und die Lust zu reisen besser zu beschreiben als mit den Wörtern Fernweh un Wanderlust.
Aber genug von den Begrifflichkeiten, eigentlich kamen mir diese Wörter auch nur in den Kopf, weil mich eben diese Wanderlust und das Fernweh einmal wieder gepackt hat. Der Alltag hat mich seit meiner letzten Reise wieder einmal eingeholt. Die tägliche Routine zerrt an meinen Nerven, genauso wie der Schlafmangel, den ich habe, weil is es nicht schaffe nach der Arbeit abzuschalten. Jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen und stundenlang vor einem Bildschirm sitzen und auch nach der Arbeit dank Smartphone noch jederzeit ereichbar sein ist anstrengend. Meine Gedanken schaifen ab und ich sehne mich nach Strand oder Bergeb, nach gutem Essen und neuen spannenden Erfahrungen – kurz: ich bin Urlaubsreif.
Urlaub heißt für mich Entspannung und damit meine ich nicht, dass ich nur faul in der Sonne liegen möchte. Entspannung heißt für mich dem Alltag zu entfliehen und nicht unbezahle Rechnungen, die Steuererklärung und den Job im Kopf haben. Urlaub heißt, dass ich an mich denke und unternehme was mir gut tut, was mich interessiert und reizt. Mein Entschluss steht fest und inzwischen finde ich mich täglich vor den unzähligen Internetplattformen wie Fluggesellschaften oder Reiseunternehmen wieder. Beim Suchen stieß ich auf das Online-Reiseportal eDreams. Auf eDreams habe ich alles gefunden, was ich zum Buchen meines Urlaubes benötigte: Hotel, Flug und sogar den Mietwagen. Die Entscheidung für ein Reiseziel ist jedoch erheblich schwerer. Das Unternehmen eDreams ist nämlich nicht nur in Europa, sondern auch in Nord- und Lateinamerika, Afrika, Asien, sowie im Nahen Osten verfügbar. Inzwischen klicke ich mich durch Reisblogs und Wikipediaeinträge. Eine Wandertour in den Alpen klingt ebenso verführerisch wie eine Rucksacktour durch Asien, ein Strandurlaub in Italien oder eine Safari in Afrika. Die vielen Möglichkeiten sind fast so überfordernd wie der Berufsalltag dem ich entfliehen will und ich werde bestimmt noch einige Tage brauchen, bis ich mich endlich für mein nächstes Traumziel entschieden habe.