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Haus und Garten

Wespen und Vögel als Sonderfall in der Schädlingsbekämpfung

In der biologischen Schädlingsbekämpfung hat man erkannt, dass wir mit Tieren in Konkurrenz um Lebensraum stehen. Wenn Schädlinge in unser Haus eindringen, dann tun sie dies nicht, um uns zu ärgern. Ritzen, Spalten und andere Unterschlupfmöglichkeiten bieten sich als Nistplätze an. Der Unterschied zwischen Schädlingen und Lästlingen besteht darin, dass Erstere uns einen Schaden zufügen können. Lästlinge hingegen stören uns lediglich. Wenn ein Haus von Ratten befallen ist, dann bedroht uns dies, da die Nager Krankheiten übertragen können. Brummt eine Stubenfliege durch die Küche, dann ist dies zwar unappetitlich, aber kein Grund den Schädlingsbekämpfer zu rufen. Trotzdem besteht ein Kontinuum zwischen „Lästling“ und „Schädling“ – die Grenzen sind fließend. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf zwei eher komplizierte Fälle …

Das Problem mit den Vögeln

Aus Fußgängerzonen sind Tauben nicht wegzudenken. Dies ist nicht verwunderlich, werden die Tiere von Passanten doch angefüttert. Die Konsequenzen sind mitunter schwer zu überschauen. So beschädigt der aggressive Kot der Tiere die Bausubstanz. Insbesondere Sandstein wird schwer angegriffen. In den Ausscheidungen können zudem auch zahlreiche Keime vorhanden sein. Trotzdem werden Vögel nicht als Schädlinge klassifiziert. Sie abzutöten, ist daher nicht erlaubt. Das Tierschutzgesetz verbietet nämlich das sinnlose Töten von Wirbeltieren.

Vögel werden daher mit technischen Mitteln vertrieben. An Gebäuden geschieht dies z. B. mittels Spikes oder gespannten Drahtseilen. Aber auch im Privatumfeld wird Vögeln bewusst der Lebensraum genommen. Bei der solar vogelabwehr etwa wird der Raum zwischen Solarmodul und Dach zugesperrt.

Wespen: Darf man die eigentlich töten?

Nein, denn die Tiere stehen sogar unter Naturschutz. Zweifelsohne sind Wespen lästig, aber sie sind trotzdem wertvoller Bestandteil des lokalen Ökosystems. Nisten die Tiere an Fassaden, dann kann in Sonderfällen das Nest umgesetzt werden. Bei Vögeln kann man als Hausbesitzer zu einer vogelabwehr greifen. Bei Wespen und Bienen sieht die Sache anderes aus. Hier muss man lernen, sich mit den aggressiven Tierchen zu arrangieren.

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